Das Historische Anwesen Altmarienhausen ...das Ausflugsziel für Jung und Alt...

Ein Förderprojekt der:

 

Die Weiterentwicklung ist ein Gesamtkonzept zur Attraktivitätssteigerung der gesamten Gutsanlage. Neben den historischen Gebäudekomplexen sind die Außenanlagen mit der Graft, dem alten Baumbestand und der Obstbaumwiese bestimmendes Element des Gutes Altmarienhausen.

Im Rahmen dieses Projekts wurden bereits zahlreiche Arbeiten im Außenbereich umgesetzt. Hierzu gehören u. a. das Errichten eines Biosphärenrundweges mit den Themen Mobilität, Biodiversität und regenerative Energie sowie die Einrichtung einer Fahrradladestation. Durch die Umgestaltung zur besseren Erreichbarkeit der Streuobstwiese mit den angelegten Mähwegen samt Informationen über die Bäume, können Besucher die Besonderheit dieser alten Streuobstwiese und die Vielfalt der alten Obstsorten besser erleben und schmecken.

Außerdem sind neue Sanitäranlagen inkl. barrierefreier Toilette entstanden, die in eines der bestehenden Gebäude integriert werden konnte, um die Gesamtansicht des historischen Ensembles nicht zu verändern.

 

Allgemeines zur Geschichte des Gutes Altmarienhausen

Schon 1564 ließ die Landesherrin Fräulein Maria von Jever in Marienhausen das „Grashus up dem Sande“ errichten, ein herrschaftliches Vorwerk, das sicher eingedeicht war und erfolgreich bewirtschaftet wurde.

Zwischen 1568 und 1571 wurde auf dem Anwesen Marienhausen durch die Landesherrin Maria von Jever ein Schloss errichtet. Sie nutzte es als Sommerresidenz, um sich zu erholen und aufzuheitern.

Nach dem Tod der beliebten Landesherrin wurde das Schloss als Amtssitz unterschiedlicher Deichinspektoren, immer aber auch wieder militärisch genutzt.

Wegen Baufälligkeit musste das Schloss 1822 ganz abgerissen werden.

Der Marientrum, oft vom Blitz getroffen, blieb durch mehrere Grunderneuerungen bis heute erhalten, ebenso der alte Schlossbrunnen.

Der Marienturm stellt das Wahrzeichen der Gemeinde Sande dar.

Seit 1990 gehört die gesamte Anlage der Gemeinde Sande.

Die AG „Altes Sande“ hat die Verantwortung für die Erhaltung der Hofstelle übernommen und kümmert sich ehrenamtlich um die Instandhaltung und Pflege des Ensembles.

Im Juni 2021 wurde unser historisches Gut Altmarienhausen zudem Partner vom Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer. 

Das Küsteum

Das Küsteum ist ein regional bekanntes Museum, welches sowohl eine bedeutsame Küstenschutz-, eine Haus- und Landwirtschaftsausstellung, als auch eine komplett funkionsfähige historische Schmiede beherbergt.

In der Haus- und Landwirtschaftsausstellung erhalten Sie einen guten Eindruck über die Alltagsgegenstände einer ländlich geprägten Gemeinde. Hier werden Erinnerungen geweckt, wie es früher in Haus und Hof einmal war und wie mühevoll das "ganz normale" Alltagsleben gewesen ist.

Anhand von modernen Schautafeln und Modellen erfahren Sie in der Küstenschutzausstellung Wissenswertes über die tausendjährige Geschichte des Deichbaus, die Sturmfluten und die Entstehung der Küstenlinie durch Menschenhand.

In der komplett eingerichteten Schmiede "Eggers" können Sie den Schmieden bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen.

Öffnungszeiten des Küsteums:

Freitag 14:00 - 17:00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertage: 14:00 - 18:00 Uhr

Öffnungszeiten der Schmiede:

Mai bis September jeden Sonntag sowie nach Vereinbarung

Das Marienstübchen

Neben dem Wahrzeichen der Gemeinde Sande, dem Marienturm, befindet sich das Marienstübchen. Ein gemütliches Café, das nach einem Spaziergang an der Graftanlage oder eines Besuches des Küsteums zum Verweilen einlädt.

Bei selbstgemachtem Kuchen und einer Tasse Ostfriesentee lässt sich die friesische Gemütlichkeit im herrlichen Ambiente genießen.

Kontakt Pächterin:

Frau Anja Borowski

01573 - 2251735

Ihre Ansprechpartner:

Isabella Schmitt

21 (Zimmernummer)
04422/9588-10

Tobias Hartmann

20 (Zimmernummer)
04422/9588-24