Umzäunung des Schulgeländes in Sande

Die vom Landkreis beabsichtigte Aufstellung eines Zaunes zur Absperrung des Geländes der Oberschule Sande wird durch Politik und Verwaltung  in Sande ablehnend betrachtet. Insbesondere die Einbeziehung des Geländes der Grundschule Sande kommt nicht in Betracht.

Nach jetzigem Informationsstand gibt es keine Veranlassung, diese Meinung zu ändern. Gleichwohl wird das Ansinnen des Landkreises, durch eine Einzäunung und dem dadurch in den Abend- und Nachtstunden unterbundenen Zutritt auf das Gelände Vandalismusschäden und dergleichen zu verhindern, ernst genommen. In den nächsten Monaten wird versucht zu dokumentieren, was auf dem gesamten Schulgelände an Schäden und unerwünschten Ereignissen tatsächlich passiert. Nach Auswertung der Ergebnisse wird sich dem Thema ein weiteres Mal zugewandt.

Die Zugänglichkeit des Geländes der Grundschule gerade in den Abendstunden zur Nutzung der Sporthalle, der Skater-Einrichtung und des Fußballspielfeldes muss problemlos gewährleistet sein. Eine Entscheidung in der Sache wird spätestens nach den Sommerferien fallen.

Ein Gespräch am 10.03.2017 zu dem Thema unter Beteiligung des Landkreises, der Gemeinde, der Polizei, der Oberschulleitung, der Grundschulleitung, der entsprechenden Elternvertreter, den Schulhausmeistern und der zuständigen Mitarbeiterin der Gemeinde für Straßensozialarbeit führte nicht zu einer einheitlichen Betrachtung der Situation und der damit verbundenen möglichen Gefahren. Auch über die Frage, wie mit erkannten Problemlagen umgegangen werden soll oder kann, herrschten unterschiedliche Meinungen. Insofern erhoffen sich alle Beteiligten durch die angesprochene Dokumentation einen Erkenntnisgewinn in der Sache.

E-Mobilität

Die Gemeinde Sande wird in absehbarer Zeit ein Elektro-Auto nutzen. Hintergrund ist, für dienstliche Fahrten innerhalb der Gemeinde und im weiteren Umfeld modern und umweltfreundlich unterwegs zu sein. Gleichzeitig wird das Fahrzeug im Alltag täglich sichtbar sein und der optische Beweis erbracht, dass die Nutzung eines solchen Fahrzeugs alltagstauglich gewährleistet ist. Im Normalfall wird das Fahrzeug tagsüber genutzt und nachts aufgeladen. Somit steht zu Beginn des Dienstes am nächsten Morgen das Fahrzeug wieder mit vollem Akku zur Verfügung.

Noch steht nicht fest, welches Modell genutzt wird, aber eine Reichweite zwischen 200 und 300 Kilometer sind für eine Auswahl schon notwendig. Für die dienstlichen Verrichtungen in und um die Gemeinde Sande wird dies sicher mehr als ausreichen.